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Speyer ist eine der ältesten Städte Deutschlands – und das sieht man ihr an. Vom Dom bis in die kleinsten Gassen der Altstadt ist Geschichte allgegenwärtig. 
Mit dem Dom und dem jüdischen Erbe als Teil der SchUM-Stätten trägt Speyer bereits heute internationales Kulturerbe.  Dass diese historische Substanz geschützt werden muss, stellt niemand ernsthaft infrage.

Seit diesem Monat ist jedoch klar: Die historische Kernstadt Speyers ist von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) offiziell als „Stadtdenkmal“ 
ausgewiesen worden. Damit ist die Altstadt nun ein zusammenhängendes Denkmalgebiet, das größte und dichteste seiner Art in Rheinland-Pfalz.

Und trotzdem tagt der Stadtrat?
Genau hier beginnt das politische Stirnrunzeln.
 
Obwohl der Stadtrat bereits 2022 mit deutlicher Mehrheit (19:15) lediglich eine Prüfung der Denkmalwürdigkeit auf den Weg gebracht hatte – verbunden mit der Zusage, 
vor einer Entscheidung erneut beteiligt zu werden, wurde die Ausweisung nun durch die GDKE vorgenommen. Formal korrekt, rechtlich zulässig – aber politisch erklärungsbedürftig.

Deshalb kommt es am Montag, 2. Februar 2026, zu einer öffentlichen Sondersitzung des Stadtrats, in der der Landes­konservator Markus Fritz-von Preuschen Rede und Antwort stehen soll.

Die zentrale Frage lautet:
Warum wird im Stadtrat beraten, wenn die Entscheidung bereits bestimmt und nicht mehr abgestimmt wird?
Oder anders gesagt:
Geht es um echte Mitsprache oder nur noch um das nachträgliche „Zur-Kenntnis-Nehmen“?
Unbestritten ist: Der neue Status kann Vorteile bringen. Die Stadtverwaltung verweist auf Vereinfachungen für Hauseigentümer, etwa:
•⁠  ⁠weniger baurechtliche Verfahren,
•⁠  ⁠denkmalrechtliche Genehmigungen statt kostenpflichtiger Bauanträge,
•⁠  ⁠steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten bei Sanierungen.
All das kann sinnvoll sein, wenn es transparent, verständlich und praxistauglich umgesetzt wird.

Gleichzeitig gibt es berechtigte Sorgen, dass zusätzliche Schutzvorgaben sinnvolle Bau- und Entwicklungsprojekte in der Innenstadt erschweren könnten. 
Auch wenn Teile der Altstadt bereits heute Denkmalzonen oder der Altstadtsatzung unterliegen, verändert der Status „Stadtdenkmal“ die Gesamtsystematik. 
Und damit auch die Verantwortung.

Offene Fragen, die beantwortet werden müssen

Aus Sicht der Speyerer Wählergruppe sind vor allem folgende Punkte entscheidend:

1. Welche Rolle hat der Stadtrat künftig wirklich, wenn die finale Entscheidung bei der GDKE liegt?
2. Warum wurde die Zusage aus 2022, vor der Entscheidung erneut gefragt zu werden, nicht eingehalten?
3. Inwieweit kann sich die Stadtpolitik auf Aussagen zur Beteiligung von GDKE und Stadtvorstand verlassen, wenn zentrale Entscheidungen am Ende ohne erneute Zustimmung der kommunalen Gremien getroffen werden?
4. Welche konkreten Mitgestaltungsmöglichkeiten bleiben Kommune und Politik tatsächlich?
5. Welche baulichen Maßnahmen werden wirklich einfacher – und wo bleibt alles beim Alten?
6. Wie wird verhindert, dass Eigentümer*innen trotz guter Absichten am Ende mehr Hürden als Hilfen haben?
7. Und ganz grundsätzlich: Wie stellen wir sicher, dass Denkmalschutz schützt – und nicht lähmt?

Unser Standpunkt

Die Speyerer Wählergruppe steht seit 1956 für den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Stadt. Wir stehen zum Denkmalschutz. Wir stehen zur Geschichte Speyers.
Aber wir stehen ebenso zu kommunaler Selbstbestimmung, Transparenz und Ehrlichkeit im Verfahren.
Eine Sondersitzung ist gut. Klare Antworten sind besser.
Und echte Beteiligung ist durch nichts zu ersetzen – auch nicht durch formale Zuständigkeiten.
Geschichte bewahren gelingt nur gemeinsam. Alles andere wäre – historisch betrachtet – kein gutes Kapitel.

Mit Herzblut, Organisationstalent und einem guten Gespür für moderne Kommunikation engagiert sich unser Mitglied Inga Braun im Stadtsportverband Speyer. Dabei hat sie klare Ziele vor Augen:

„Ich möchte mich im Allgemeinen dabei helfen, die Interessen der Speyerer Sport- und angeschlossenen Vereine – auch als Schnittstelle zu Verwaltung und Sportamt – zu vertreten. Im Speziellen hab ich ja als Schriftführerin den Job, Protokolle und Einladungen zu erstellen. Darüber hinaus kümmere ich mich um die Social Media, möchte den SSV gut präsentieren, die Vereine digital besser vernetzen und mich auch um die Pressearbeit kümmern. Bei Veranstaltungen des SSV möchte ich mich bei Planungen und Durchführung produktiv einbringen und helfen.“

Wir finden: Genau so geht Ehrenamt mit Wirkung! Danke, Inga, für deinen Einsatz – für den Sport in Speyer und für ein starkes Miteinander!

Das Foto zeigt den Stadtsportverband Speyer, Inga ist die zweite Person von Links.

Am 19. November fand die Mitgliederversammlung der Speyerer Wählergruppe statt – ein Ereignis, das dieses Mal von einem spannenden und zukunftsweisenden Thema geprägt war: der Energiewende. Zu Gast waren die Herren Brech und Doser, die den anwesenden Mitgliedern die Arbeit der BürgerEnergieGenossenschaft vorstellten.

Gemeinsam die Energiewende voranbringen

Die BürgerEnergieGenossenschaft ist eine Initiative, die sich mit innovativen Projekten aktiv für die Umsetzung der Energiewende einsetzt. Ihr Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger direkt in die Planung und Umsetzung von nachhaltigen Energieprojekten einzubinden. Von Photovoltaik-Anlagen über Windparks bis hin zu Energieeffizienzmaßnahmen – die Genossenschaft bietet eine Plattform, um gemeinsam Verantwortung für die Energiezukunft zu übernehmen.

...weiterlesen "Die BürgerEnergieGenossenschaft zu Gast bei der Speyerer Wählergruppe"

Auf dem Gelände des Minigolfplatzes im Domgarten steht eine beeindruckende Rotbuche, die leider nicht mehr zu retten ist. Grund dafür ist der Befall mit dem Zunderschwamm, einem Pilz, der das Holz der Bäume zersetzt und sie stark schwächt.

Am Donnerstag, den 24. Oktober 2024, informierten Mitarbeiter des Stadtgrüns, die Herren Frank und Schwöbel, interessierte Kommunalpolitiker – darunter Mitglieder der Speyerer Wählergruppe – über den bedauerlichen Zustand des Baumes.

Der Zunderschwamm hat sich schnell ausgebreitet, wodurch das Holz der etwa 150 Jahre alten Buche weich geworden ist. Diese Entwicklung konnte auch ein externer Gutachter bestätigen, der den Baum mittels Schalltomographie untersucht hat.

Die goldenen Steine im Pflaster, kaum größer als ein Buch, begegnen einem auf den Straßen von Speyer – unscheinbar auf den ersten Blick, und doch tragen sie eine tiefe Bedeutung in sich. Die sogenannten Stolpersteine, geschaffen vom Künstler Gunter Demnig, erinnern an die Schicksale der Juden und anderer Opfer des Nationalsozialismus, die einst in unserer Stadt lebten und dann vertrieben oder ermordet wurden. Sie stehen vor den Häusern, in denen diese Menschen wohnten, arbeiteten und ihren Alltag lebten, bis ihnen dieser durch das Regime brutal entrissen wurde.

Es ist ein bedrückendes Gefühl, vor den Häusern zu stehen, die einst von jüdischen Familien bewohnt waren. Ein Haus, das früher vor Leben sprühte, wird nun von einem stillen Gedenkstein vor der Tür begleitet, der an das unsägliche Leid erinnert. Man liest die Namen, das Geburtsjahr, die Deportationsdaten, vielleicht auch den Todestag, und für einen Moment durchdringt die Gegenwart das unsichtbare Band zur Vergangenheit. Man spürt den Verlust – nicht nur den dieser Menschen, sondern auch den Verlust ihrer Geschichten, ihrer Träume, ihrer Zukunft, die nie sein durfte.
...weiterlesen "Stolpersteine in Speyer: Erinnerung und Mahnung auf den Straßen unserer Stadt"

Stellungnahme Beirat für Wirtschaftsförderung
Die Speyerer Wählergruppe begrüßt, dass in der neuen Ratsperiode ein Beirat für Wirtschaftsförderung
eingerichtet wird. Wie von uns im Mai beantragt, muss dieses wichtige Thema gezielt unterstützt
werden.
Wichtig ist es nun, dass der Beirat auch regelmäßig tagt und hier auch die richtigen Akteure zueinander
gebracht werden. Aus unserer Sicht sollen hier nicht nur die klassische Wirtschaftsförderung und
entsprechende Verbände/Vereinigungen berücksichtigt werden, sondern auch die Verantwortlichen für
Tourismus mit eingebunden werden.

...weiterlesen "Stellungnahme Beirat zur Wirtschaftsförderung und zum Ausschuss Zuschnitt."

Liebe Stadt Speyer,

wir wenden uns heute mit einem dringenden Anliegen an Sie: Die Soziale Anlaufstelle Speyer benötigt dringend neue Räumlichkeiten. Diese Anlaufstelle ist ein unverzichtbarer Ort der Hilfe und Unterstützung für obdachlose Menschen in unserer Stadt.

Wir appellieren an Sie, sich mit der Sozialen Anlaufstelle an einen Tisch zu setzen und gemeinsam nach neuen Räumen zu suchen. Auch obdachlose Menschen brauchen Raum in unserer Stadt – einen Ort, an dem sie Unterstützung, Sicherheit und Würde finden können.

Unsere Stadt steht für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Lassen Sie uns gemeinsam Verantwortung übernehmen und sicherstellen, dass niemand vergessen wird. Helfen Sie uns, Speyer zu einem Ort zu machen, einen Ort, an dem obdachlose Menschen Unterstützung, Austauschmöglichkeiten, Sicherheit und Würde finden können.

#Speyer #GemeinsamStark #Obdachlosenhilfe #SozialeAnlaufstelleSpeyer

Die Speyerer Wählergruppe ist für Geothermie in Speyer!

Ist das Projekt AGENS die Energielösung der Zukunft?
In einer Zeit, in der der Klimawandel dringendes Handeln erfordert, rückt die Geothermie als nachhaltige Energiequelle immer mehr in den Fokus. Auch in Speyer gibt es nun einen bedeutenden Schritt in Richtung einer grüneren Zukunft: Das Verbundvorhaben AGENS wurde zum 1. Juni 2024 bewilligt. Dieses Projekt zielt darauf ab, einen adaptiven, multilateralen Lagerstättenaufschluss für geothermische Energie zur Seismizitäts- und Kostenmitigation im Oberrheingraben zu demonstrieren. Mit einer Fördersumme von insgesamt 44,4 Millionen Euro, bereitgestellt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), verspricht dieses Projekt, die Geothermie in der Region entscheidend voranzubringen.

Was ist Geothermie?

Geothermie, auch Erdwärme genannt, bezieht sich auf die Nutzung der im Erdinneren gespeicherten Wärmeenergie. Diese Energiequelle ist nahezu unerschöpflich und steht rund um die Uhr zur Verfügung. Es gibt verschiedene Methoden, diese Wärme zu nutzen, darunter oberflächennahe Geothermie, die Wärme aus den oberen Erdschichten gewinnt, und tiefe Geothermie, die auf tiefer gelegene Heißwasservorkommen zugreift.

...weiterlesen "Ja! zur Geothermie für Speyer"

Am 22. Mai fand im Philipp Eins der Speyerer Wirtschaftsdialog statt, eine hochkarätige Veranstaltung, die zahlreiche interessante Einblicke und zukunftsweisende Vorschläge für die Stärkung des lokalen Einzelhandels bot. In einer angeregten Gesprächsrunde diskutierten Sophie Etzkorn, Philipp Stadter, Thomas Armbrust und Hermann Preuß über aktuelle Herausforderungen und mögliche Strategien zur Belebung der Speyerer Wirtschaft

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Speyerer Wählergruppe, Moderatoren waren Dr. Sarah Mang-Schäfer, Roland Kern und Marc Vidmayer, die mit ihrer kompetenten Art die Diskussion in produktive Bahnen lenkten. Die Veranstaltung war gut besucht und zog ein interessiertes Publikum an, das die Gelegenheit nutzte, sich aktiv in die Gespräche einzubringen.

...weiterlesen "Speyerer Wirtschaftsdialog bringt wertvolle Impulse für den Einzelhandel und Wirtschaft"

Fritz Hochreither und die Speyerer Wählergruppe haben dem Kneippverein eine großzügige Spende gemacht: Ein Bienenhotel, handgefertigt aus verschiedenen Restmaterialien, wurde im Kräutergarten des Vereins montiert.

Das Bienenhotel, ein Symbol für Nachhaltigkeit und Umweltschutz, wurde von Fritz Hochreither persönlich gefertigt und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Es wurde speziell für die Bedürfnisse von Wildbienen und Insekten konzipiert, um ihnen einen sicheren Lebensraum zu bieten und die lokale Artenvielfalt zu unterstützen.

...weiterlesen "Fritz Hochreither und Speyerer Wählergruppe spenden Bienenhotel an den Kneippverein"

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