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Wer an das kulturelle und politische Leben in Speyer denkt, kommt an einem Namen kaum vorbei: Fritz Hochreither. Seit über 50 Jahren ist er nicht nur ein prägendes Gesicht der Speyerer Wählergruppe (SWG), sondern auch ein leidenschaftlicher Bewahrer unserer städtischen Identität. Dieses außergewöhnliche Lebenswerk wurde nun in einem besonderen Rahmen gewürdigt.

Eine Auszeichnung aus den Händen der Oberbürgermeisterin

In einer feierlichen Stunde wurde Fritz Hochreither durch Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler geehrt. Es war ein Moment des Innehaltens, um danke zu sagen für ein Engagement, das weit über das übliche Maß hinausgeht. Geehrt wurden auch Axel Elfert, Ingrid Kolbinger, Prof.Dr. Gottfried Jung, Christel Koch, Hermann Layher, Hans-Peter Rottmann und Justizrat Rolf S. Weis.

Weiterlesen: Fritz Hochreither: Ein Leben für Speyer und die SWG – Eine verdiente Ehrung

Stefanie Seiler fand in ihrer Laudatio bewegende Worte für den Jubilar. Sie hob hervor, dass Menschen wie Hochreither das Rückgrat der Stadtgemeinschaft bilden. In ihrer Rede betonte sie:

„Fritz Hochreither ist ein Vorbild an Beständigkeit und bürgerschaftlichem Einsatz. Sein Wirken zeigt, wie viel man bewegen kann, wenn man mit Herzblut und Sachverstand für seine Heimatstadt eintritt.“

Ein halbes Jahrhundert Treue und Sachverstand

Es ist heute selten geworden, dass sich jemand über fünf Jahrzehnte hinweg in den Dienst einer Sache stellt. Seit den späten 60er Jahren hält Fritz Hochreither der SWG die Treue. Ob im Ausschuss für Tourismus oder im Bereich Umwelt und Verkehr – er hat über Jahre hinweg mit Ruhe die Weichen für unsere Domstadt mitgestellt.

Oberbürgermeisterin Seiler würdigte insbesondere seine Fähigkeit, Brücken zu bauen und Tradition mit der Moderne zu verbinden:

„Sie haben Speyer nicht nur verwaltet, sondern mitgestaltet und dabei nie den Blick für die Menschen verloren.“

Der Archivar und das Herz des Brezelfests

Fritz Hochreithers Herz schlägt jedoch nicht nur für die Kommunalpolitik, sondern ganz besonders für das Speyerer Brezelfest. Als langjähriger Organisator des Umzuges und heutiger Archivar des Verkehrsvereins ist er das „Gedächtnis“ unserer Feste. Seine Arbeit bewahrt die Originalität Speyers, die bis in die Nachkriegsjahre zurückreicht.

Warum Köpfe wie Fritz Hochreither zählen

In einer Zeit des schnellen Wandels steht Fritz Hochreither für die Kernwerte der SWG:

  • Beständigkeit: Über 50 Jahre aktiver Einsatz.

  • Heimatliebe: Aktive Gestaltung von Brauchtum und Kultur.

  • Verlässlichkeit: Ein Ansprechpartner für Bürger und Verwaltung gleichermaßen.

Die Ehrung durch Stefanie Seiler unterstreicht: Fritz Hochreither hat sich um Speyer verdient gemacht. Er verkörpert das, was die Speyerer Wählergruppe ausmacht – Bürger, die ihre Stadt lieben und anpacken.

In der Speyerer Kommunalpolitik mangelt es wahrlich nicht an Engagement. Im Stadtrat wird diskutiert, beschlossen, optimiert – manchmal sogar dreifach zu denselben Themen. Die Domstadt soll vorankommen, dafür setzen sich viele Fraktionen ein. Doch zwischen „beschlossen“ und „umgesetzt“ liegt gelegentlich ein Feld, das größer ist als der Domplatz selbst.

Über die Jahre hat sich ein beachtlicher Haufen an Beschlüssen angesammelt, die entweder nie umgesetzt, halbherzig begonnen oder schlicht von der Realität überholt wurden. Manche schlummern seit so langer Zeit im Rathaus, dass man schon fast von historischen Fundstücken sprechen könnte – mit archäologischem Potenzial.

Genau hier setzt unsere Initiative an: „Tabula rasa für Anträge“.
Wir von der Speyerer Wählergruppe finden: Es ist an der Zeit, aufzuräumen. Gründlich. Ehrlich. Und ohne schlechtes Gewissen.

...weiterlesen "Tabula Rasa in Speyer: Warum wir Altanträgen endlich ein würdiges Begräbnis gönnen sollten"

Mit Herzblut, Organisationstalent und einem guten Gespür für moderne Kommunikation engagiert sich unser Mitglied Inga Braun im Stadtsportverband Speyer. Dabei hat sie klare Ziele vor Augen:

„Ich möchte mich im Allgemeinen dabei helfen, die Interessen der Speyerer Sport- und angeschlossenen Vereine – auch als Schnittstelle zu Verwaltung und Sportamt – zu vertreten. Im Speziellen hab ich ja als Schriftführerin den Job, Protokolle und Einladungen zu erstellen. Darüber hinaus kümmere ich mich um die Social Media, möchte den SSV gut präsentieren, die Vereine digital besser vernetzen und mich auch um die Pressearbeit kümmern. Bei Veranstaltungen des SSV möchte ich mich bei Planungen und Durchführung produktiv einbringen und helfen.“

Wir finden: Genau so geht Ehrenamt mit Wirkung! Danke, Inga, für deinen Einsatz – für den Sport in Speyer und für ein starkes Miteinander!

Das Foto zeigt den Stadtsportverband Speyer, Inga ist die zweite Person von Links.

Die Speyerer Wählergruppe setzt sich entschieden dafür ein, eine erneute Erhöhung der Grundsteuer zu vermeiden. Statt reflexartiger Steuererhöhungen müssen Einsparpotenziale geprüft und genutzt werden, um den Haushalt der Stadt nachhaltig auszugleichen.

Dr. Sarah Mang-Schäfer betont: „Die Erhöhung der Grundsteuer darf nur das letzte Mittel sein – eine bewusste Entscheidung, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Damit wir uns diesen finanziellen Freiraum erhalten, müssen wir den Haushalt konsequent ausgleichen. Das bedeutet, dass wir alle Investitionen, die nicht zwingend notwendig oder zeitkritisch sind, kritisch prüfen müssen.“

Um Alternativen zur Steuererhöhung aufzuzeigen, hat die Speyerer Wählergruppe der Stadtspitze konkrete Vorschläge zur Einsparung in verschiedenen Bereichen unterbreitet. „Wir hoffen, dass diese Diskussion zu den nötigen Einsparungen führt und eine Steuererhöhung verhindert werden kann. Denn diese würde Mieterinnen und Mieter sowie Eigenheimbesitzer erheblich belasten und den Wohnraum in Speyer unnötig verteuern.“

Die Wählergruppe bleibt dran und fordert eine transparente, verantwortungsbewusste Haushaltsführung – im Interesse aller Speyerer Bürgerinnen und Bürger.

 

Die Speyerer Wählergruppe kritisiert den Zustand des ehemaligen Stoffhauses in der Wormser Straße scharf. Bei einer Besichtigung vor Ort zeigte sich, dass das Gebäude durch den ehemaligen „Beinahe-Mieter“ derart umgebaut wurde, dass eine sinnvolle Nachnutzung kaum möglich ist. „Was wir dort vorgefunden haben, ist erschreckend: Kleine, verschachtelte Arbeitsräume, eine unüberschaubare Anzahl an Starkstromsteckdosen und eine dunkle, verwinkelte Struktur machen das Gebäude praktisch unbrauchbar für neue Mieter“, so die Speyerer Wählergruppe. 

„Hier wurde seitens der Stadtverwaltung nicht mit Weitsicht gehandelt.“ Die gravierenden baulichen Veränderungen erschweren eine erneute Vermietung erheblich. 

...weiterlesen "Ehemaliges Stoffhaus- ein Schildbürgerstreich mit Folgen!"

Tragfähige Lösungen statt Schnellschüsse 
 
Die Speyerer Wählergruppe (SWG) bleibt bei ihrer Haltung: Eine Erhöhung der Grundsteuer oder anderer kommunaler Abgaben kann nicht die alleinige Antwort auf die finanziellen Herausforderungen der Stadt sein. 

Der Haushaltsentwurf der Stadt Speyer wurde von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) nicht genehmigt – das war leider absehbar. 
Doch jetzt vorschnell an der Steuerschraube zu drehen, ist der falsche Weg. Die Stadtverwaltung muss endlich tragfähige und umsetzbare Lösungen vorlegen, die nicht allein die Bürgerinnen und Bürger belasten. 
 

...weiterlesen "Keine Steuererhöhungen auf Kosten der Speyerer Bürger!"

CDU, FDP und FW fordern Konzept – Doch der Plan liegt seit 2014 auf dem Tisch

Der Postplatz in Speyer – ein zentraler Punkt in unserer Stadt, aber leider auch ein Sinnbild für verpasste Chancen. Nun fordern CDU, FDP und Freie Wähler dringend ein Konzept für die Neugestaltung des Platzes. Eine gute Idee, könnte man meinen. Doch Moment mal – gab es da nicht schon etwas? Genau! Die Speyerer Wählergruppe (SWG) hat bereits 2014 ein durchdachtes Konzept vorgelegt. Und das liegt seit zehn Jahren in den Schubladen der Stadtverwaltung.

Der Postplatz: Ein Platz ohne Plan

Schauen wir uns die aktuelle Situation an: Der Postplatz fristet sein Dasein als wenig attraktiver Ort mitten in Speyer. Er wird als Verkehrsknotenpunkt genutzt, bietet aber kaum Aufenthaltsqualität. Ein ungenutztes Potenzial, das seit Jahren offensichtlich ist. Die SWG hat das bereits vor einem Jahrzehnt erkannt und einen realistischen, finanziell machbaren und gestalterisch ansprechenden Vorschlag zur Umgestaltung vorgelegt.

2014: Ein fertiges Konzept – 2024: Immer noch nichts passiert

...weiterlesen "Der Plan für den Postplatz liegt seit 2014 von der Speyerer Wählergruppe vor! Der Postplatz in Speyer – Ein ewiges Trauerspiel?"

Die Speyerer Wählergruppe steht für eine Innenstadt, die einladend, lebendig und einzigartig ist. Daher sprechen wir uns klar für den Erhalt der Oleander und Palmen in den großen Kübeln aus. Diese Pflanzen spenden nicht nur Schatten, sondern tragen maßgeblich zur besonderen Atmosphäre der Maximilianstraße bei. Sie schaffen mit ihrem mediterranen Flair ein charmantes Ambiente, das Einheimische wie Besucher gleichermaßen begeistert.
...weiterlesen "Die Oleanderbäume gehören zur Speyerer Innenstadt"

Die Verpackungssteuer in Tübingen ist ein spannendes und richtungsweisendes Modell, das nun durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts endgültig bestätigt wurde. Es zeigt, dass auch auf kommunaler Ebene Maßnahmen zur Müllvermeidung erfolgreich umgesetzt werden können. Dass die Stadt Speyer die Einführung einer solchen Steuer prüft, begrüßen wir als Speyerer Wählergruppe ausdrücklich.

...weiterlesen "Verpackungssteuer in Speyer?"

Zum Thema Sporthalle: Der Wunsch des TSV Speyer nach einer neuen Sporthalle zeigt einmal mehr, wie wichtig Sport und Vereinsarbeit für unsere Stadt sind. Als größter Verein Speyers hat der TSV zweifellos ein starkes Argument, wenn es um die Verbesserung von Sportinfrastruktur geht. Wir als Speyerer Wählergruppe hören diesen Wunsch und unterstützen ihn im Grundsatz. Aber: eine fundierte Bedarfsplanung ist unverzichtbar.

...weiterlesen "Neue gewünschte Sporthalle"

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