Die Verwaltung stellte gestern ein Projekt zur Ertüchtigung von existierenden Radwanderwegen vor. Das ist ein schönes und unterstützenswertes Projekt, hat allerdings überhaupt nichts mit dem von der SWG 2018 eingebrachten und vom Stadtrat angenommen Antrag zu tun.

Ein Beispiel, wie andere Gemeinden Radwege klar kenntlich machen, auch ohne große neue Beschilderung. Die zusätzlichen kleinen, bunten Schilder zeigen ob man sich auf dem richtigen Weg befindet.

Ziel unseres Antrags war es den Tourismus mit mehreren Übernachtungen durch Fahrradtouren von und nach Speyer attraktiver zu machen. Dazu sollten Sehenswürdigkeiten der Umgebung (z.B. der Holidaypark in Haßloch) mit ausgezeichneten Radwegen für Radtouristen in Speyer einfacher zu erreichen sein, so dass sie von Speyer aus die Umgebung erkunden können. Zu diesem Zweck sollten existierende Wege um Querverbindungen erweitert werden.

Die zur Ertüchtigung vorgesehenen Wege sind zum Teil, wenn man sie als Rundweg fährt, über 100 km lang. Damit sind sie eher nicht für den durchschnittlichen Fahrradtouristen, den wir im Auge hatten geeignet.

Wir fordern weiterhin, dass unser Antrag endlich umgesetzt wird. Die geplante Maßnahmen ist unabhängig davon.

Buttonkampagne 2021 der Speyerer Wählergruppe zugunsten der Speyerer Gruppe des SeHT e.V,

Speyer Am 22. Juni startet die Buttonverkaufsaktion der Speyerer Wählergruppe e.V. 

Der virtuelle Button kann für 1,50€ per Paypal gekauft werden. Es können auch direkt 10€ für eine neue Rampe oder ein anderer Betrag gespendet werden. 

2021 hat sich die SWG für die Speyerer Gruppe des SeHT e.V. entschieden. Der Verein kümmert sich um Menschen aus Speyer und Umgebung, die sich im gesellschaftlichen Leben schwer tun. Teilleistungsschwächen bedeuten unter anderem  Lernschwächen,  Kontaktprobleme oder leichte psychische Einschränkungen. Ziel des Vereins ist es, Menschen mit Teilleistungsstörungen zu helfen ihr Recht auf ein gesellschaftliches Leben zu verwirklichen. Menschen fördern, nicht verwalten lautet das Motto. 

Die Speyer Gruppe umfasst rund 30 Menschen und deren Eltern, die Altersgruppe liegt zwischen 20 und 60 Jahren. Die Vorsitzende, Frau Bellmann, ist seit 2005 in Speyer im Amt. Die Spendengelder gehen in sinnvolle Gemeinschaftsprojekte der Gruppe und aktuell in Legosteine, mit denen Rampen für Rollstühle und Rollatoren gebaut werden. Diese Rampen sind sehr beliebt, weil sie sehr leicht sind und schnell angepasst werden können. Die Gruppe hat dieses Projekt gewählt, weil Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für den Verein SeHT auch bedeutet, sich für andere einzusetzen. 

Für Legorampen werden gerne auch Legosteinespenden (bitte nur original Lego) angenommen. Dafür können sich Spender mit  Frau Bellmann oder Frau Franz von der SWG im Kulturraum Speyer in Verbindung setzen. Die Buttonaktion läuft bis Ende August 2021.

Die Spendenkampagne setzt die Tradition des gesellschaftlichen Engagements der Speyerer Wählergruppe fort. Als Spendenziel haben sich die Speyerer 1500 Euro und ganz viele Legosteinespenden gesetzt.

Geldspenden sind per Paypal https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=WE6ARVFZGBEQA, per Banküberweisung IBAN DE45 5479 0000 0000 1272 30 oder direkt in der Kulturraum Galerie.

Kontaktdaten:

Speyerer Wählergruppe
Sarah Mang
0176/ 21941048
E-Mail: kontakt@swg-speyer.de

SeHT e.V.
Inge Bellmann
06232/ 35372
E-Mail: i.bellmann@gmx.de

Grundsätzlich ist ein Nahverkehrsplan nur ein Baustein um den Verkehr in der Stadt zu regeln. Für Speyer heißt das wir sollten zusätzlich zum Nahverkehrsplan weiter daran arbeiten den Radverkehr zu fördern und das beschlossene Radverkehrskonzept konsequent umsetzen und auch Maßnahmen ergreifen um Parksuchverkehr in Wohngebieten zu vermeiden und grundsätzlich den Verkehr soweit möglich aus den Wohngebieten halten. 

Beim Nahverkehrsplan geht es allerdings um die Planung des ÖPNV. Deshalb möchten wir uns hier auch auf diesen konzentrieren. Alle anderen Themen sind deshalb nicht weniger wichtig, aber hier nur am Randa angerissen, falls es wichtig ist um einen Kontext zu liefern. 

...weiterlesen "Folgende Punkte sollen nach Meinung der Speyerer Wählergruppe Ziel der neuen Nahverkehrsplanung sein"

Die Fraktion der Speyerer Wählergruppe hat sich mit dem Vorschlag des Speyerer Kinderschutzbundes, den Platz der Stadt Ravenna zusätzlich als Platz der Kinderrechte zu benennen, nachhaltig auseinandergesetzt und festgestellt, dass in die Standort-Beratungen für den Platz der Kinderrechte verschiedene Vorschläge eingebracht wurden, die für sich genommen ihre
Berechtigung haben.

...weiterlesen "Stellungnahme der Speyerer Wählergruppe (SWG) zum Platz der Kinderrechte"

Auch die Speyerer Wählergruppe ist der Meinung, dass die Pandemie die Schwächen der aktuellen Situation in den Gesundheitsämtern aufgezeigt hat. Die Mitarbeiter in den Ämtern haben ihr Bestes gegeben, allerdings arbeiten sie immer noch vielerorts mit Methoden des letzten Jahrhunderts und in Ämtern, die Softwarelösungen nutzen stellt man dann fest, dass diese an ihre Grenzen stoßen, weil sie nicht mit denen anderer Behörden kompatibel sind. Dieser Flickenteppich an Lösungen, die nicht integriert oder skalierbar sind, wirft kein gutes Licht auf den Föderalismus und hat auch in Speyer zu Problemen in der Pandemie geführt.

Ich stimme der Oberbürgermeisterin voll und ganz zu, wenn sie sagt, dass diese Situation verbessert werden muss. Allerdings sehen wir von der Speyerer Wählergruppe das Hauptproblem darin, dass die Gesundheitsämter nicht mit geeigneten Softwarelösungen arbeiten und nicht ausreichend untereinander und mit den Test-Zentren vernetzt sind. Dadurch kommt es zu Fehlern und Verzögerungen, weil Daten von Hand in Tabellen eingetragen werden müssen. Tragisch ist dabei, dass es sich bei der vorgeschlagenen SORMAS Software  um eine in Deutschland entwickelte Lösung der Helmholzstiftung handelt, die schon seit 2015 im ausgereiften Zustand zur Verfügung steht. Nun ist es nicht sinnvoll oder zielführend, sich darüber zu beschweren, dass die Gesundheitsämter nicht schon 2015 Flächendeckend damit angefangen haben, diese Software, oder zumindest die standardisierte Schnittstelle, zu nutzen, um so die Datenerfassung und Nachverfolgung zu gewährleisten. Leider hat man nicht aus den Problemen anderer Regionen der Welt gelernt und sich vorbereitet. Um jetzt vorwärts zu kommen muss das so schnell es geht nachgeholt werden.

Für Speyer muss ersichtlich sein, wann das für uns zuständige Gesundheitsamt entsprechend ausgestattet ist und die Prozesse entsprechend auf die neuen Gegebenheiten umgestellt hat. Es muss klar sein, was nötig ist, um dieses Ziel schnellst möglichst zu erreichen. Es kann nicht sein, dass die Wirtschaft auch zukünftig aufgrund der Pandemie zum Erliegen kommt, weil die Gesundheitsämter langfristig nicht in der Lage sind, die Ansteckungsketten nachzuvollziehen. Ein digitalisiertes Gesundheitsamt könnte mit dem Angebot von Homeofficeplätzen zudem an Attraktivität für seine Mitarbeiterinn und Mitarbeiter gewinnen. Es kann sein, dass die Prozesse tatsächlich landesweit so verkrustet sind, dass uns die Umstellung nur gelingt, wenn wir ein eigenes Amt oder eine Außenstelle in Speyer haben. Das wäre dann aber ein Zeichen dafür, dass in diesem Fall auf ganz anderer Ebene Probleme gelöst werden müssen.

Die Speyerer Wählergruppe setzt sich dafür ein, dass die Prozesse für die Infektionsnachverfolgung optimiert und digital unterstützt werden, denn das ist zielführend, um in Zukunft gezielt Ausbrüche bekämpfen zu können. Der Ort in dem das geschieht ist für uns zweitrangig und wir bitten darum, dass versucht wird, so wenig zusätzliche Bürokratie aufzubauen, wie möglich. Wir müssen Bedrohungen wie eine Pandemie, die nicht an den Stadtgrenze von Speyer halt machen, auch mit Mitteln bekämpfen, die stark mit der Umgebung vernetzt sind. Ein weiteres Silo für Speyer, macht die Situation langfristig nicht besser.

Als Fazit: Ja zur Digitalisierung und starken Vernetzung der Gesundheitsämter. Ja zu optimierten Prozessen und einheitlichen Schnittstellen zum Austausch zwischen Behörden und Test-Zentren. Wir bitten alle Beteiligten genau zu prüfen, ob wir hierfür wirklich ein neues Amt, bzw. eine Außenstelle brauchen, oder ob das nicht effizienter gelöst werden kann.

Spendenübergabe der Buttonaktion 2020: Julia Rehberger (Links), das Team der Tafel Speyer mit Gudrun Höfer (Mitte), Dr. Sarah Mang-Schäfer (Rechts) [Bild: Johannes Schäfer]

Trotz Pandemie hat die Speyerer Wählergruppe auch 2020 ihre Buttonaktion durchgeführt um die Kinder-Tafel Speyer zu unterstützen. Dieses Projekt der Speyerer Tafel hat zum Ziel Kindern gesunde Ernährung näher zu bringen. Durch die besondere Situation in 2020 haben wir zum ersten Mal unsere Spendensammlung online durchgeführt und konnten so 2000€ für das Projekt sammeln. Wir danken allen die sich in unserer Button-Aktion in dem neuen Format beteiligt haben. Euch ist es zu verdanken, dass wir auch in diesem Jahr ein soziales Projekt unterstützen konnten. Die Übergabe an die Tafel erfolgte am 8.1.2021, als Julia Rehberger und Dr. Sarah Mang-Schäfer die Tafel Speyer besucht haben. Die Tafel Speyer legt neben der Unterstützung Bedürftiger und Nachhaltigkeit auch besonderen Wert auf Integration und die Förderung des Ehrenamts. Deshalb haben wir uns zu Jahresbeginn den Betrag auf 2021€ zu erhöhen. Wir wünschen allen Unterstützern, dem Team der Tafel Speyer um Gudrun Höfer und Karin Maier und allen ihren Kunden ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2021.

Die Speyerer Wählergruppe hat zusammen mit ihren Kooperationspartnern den ursprünglichen Vorschlag der Grünen nach Rücksprache mit Einzelhändlern aus der Gilgenstraße erweitert.

Eine Verkehrsberuhigung in der Gilgenstraße ist wünschenswert um hier ein nach größeres Einkaufsvergnügen zu ermöglichen. Natürlich darf das nicht auf Kosten der Erreichbarkeit der Handelsgeschäfte in anderen Bereichen der Innenstadt gehen.

...weiterlesen "Stellungnahme: Gilgenstraßen-Sperrung: Vehementer Widerspruch der Geschäftswelt"

Wir freuen uns sehr, dass bei dem Croud-Sourcing Ansatz der Grünen auch Themen, die der SWG schon seit langem am Herzen liegen, wie die Beruhigung der Gilgenstraße, auf die ersten Plätze kam. 

Änderungen mit Anpassungen

Natürlich muss eine Änderung des Verkehrsflusses in der Gilgenstraße auch mit entsprechenden Anpassungen in der Umgebung einher gehen um tatsächlich zu einer Beruhigung zu führen und nicht den Verkehr durch die anliegenden Wohngebiete zu leiten. 

...weiterlesen "Stellungnahme zum Thema: Grüne wollen Gilgenstraße versuchsweise sperren"

Die Speyerer Wählergruppe - swg informiert: Was aus unserer Wahlplakaten wurde...Upcycling par excellence!
Mit einer höchst originellen Benefizaktion wartete in diesem Frühjahr wieder die Schulmanufaktur der Burgfeldschule auf: Aus ehemaligen Wahltransparenten der Speyerer Wählergruppe, auf denen der Speyerer Dom abgebildet war, fertigte die Schulmanufaktur 100 Taschen mit Dommotiven. Es gab zwei Varianten, die zum Preis von 49 bzw. 59 Euro angeboten wurden. Bereits wenige Tage nach dem Verkaufsstart am 7. März war die Mehrzahl der Taschen verkauft. Längst sind inzwischen alle verkauft und haben Kultstatus erlangt. Den Erlös von 5 900 Euro geht von der Schulmanufaktur als Spende an den Dombauverein und wird für den Erhalt des Doms zur Verfügung gestellt.Im Beisein von Weihbischof Otto Georgens fand am Donnerstag, dem 4. Juni, um 11.30 Uhr neben der Dom-Info eine Scheckübergabe der Schulmanufaktur an den Dombauverein statt. #swg #swgspeyer #spenden #upcyling #dom #speyer #burgfeldmanufaktur