Folgende Punkte sollen nach Meinung der Speyerer Wählergruppe Ziel der neuen Nahverkehrsplanung sein

Grundsätzlich ist ein Nahverkehrsplan nur ein Baustein um den Verkehr in der Stadt zu regeln. Für Speyer heißt das wir sollten zusätzlich zum Nahverkehrsplan weiter daran arbeiten den Radverkehr zu fördern und das beschlossene Radverkehrskonzept konsequent umsetzen und auch Maßnahmen ergreifen um Parksuchverkehr in Wohngebieten zu vermeiden und grundsätzlich den Verkehr soweit möglich aus den Wohngebieten halten. 

Beim Nahverkehrsplan geht es allerdings um die Planung des ÖPNV. Deshalb möchten wir uns hier auch auf diesen konzentrieren. Alle anderen Themen sind deshalb nicht weniger wichtig, aber hier nur am Randa angerissen, falls es wichtig ist um einen Kontext zu liefern. 

Für die Speyerer Wählergruppe ist es wichtig, dass alle Stadtteile gut mit dem Liniennetz angebunden sind. In der Befragung des Jugendstadtrates, aber auch in anderen Befragungen kam heraus, dass die Hauptkriterien für einen guten ÖPNV eine enge Taktung und ein niedriger Preis sind – hierfür möchten wir uns einsetzen. Zusätzlich möchten wir den Einsatz neuer, klima-freundlicherer Antriebe fördern. 

Folgende Punkte sollen nach Meinung der Speyerer Wählergruppe Ziel der neuen Nahverkehrsplanung sein: 

Eine engere Taktung könnte erreicht werden, wenn die regulären Busse auf Hauptachsen (Nord Süd/West-Ost) konzentriert werden die sich am Bahnhof kreuzen um so auch eine gute Anbindung an die Bahn zu gewährleisten. Auf der Achse Hauptbahnhof-Dom, die auch Touristisch stark genutzt wird soll ein Takt von 7,5 Minuten erreicht werden. Damit hätten wir wieder ein dem Shuttle ähnliches Angebot in Speyer. 

In den Wohngebieten selbst sollte ein On-Demand-Service, ähnlich dem Angebot des Anruf-Sammel Taxis (AST) dafür sorgen, dass Kunden schnell und Bedarfsgerecht zu den Hauptachsen gebracht werden können. Damit soll eine breitere Abdeckung der Wohngebiete erreicht werden und zum Beispiel auch der Oberkämmerer oder das Neuland gut angebunden werden um den ÖPNV auch für Bewohner dieser Gebiete attraktiv zu machen. Dieser On-Demand-Service soll Digital (per Handy oder PC), aber auch Telefonisch gebucht werden können. So können alle Altersgruppen den Service nutzen. 

Dieser on-Demand-Service soll mit kleinerer Fahrzeugen angeboten werden. Dadurch kommt es nicht mehr zu den Engpässen, die zum Teil aktuell durch Busse in Wohngebieten verursacht werden in denen sie auf Straßen fahren, die dafür nicht ausgelegt sind. 

Industriegebiete sollen gut mit dem ÖPNV erreichbar sein. Deshalb sollen alle Speyerer Industriegebiete sogt möglich an das neue Netz angebunden sein und es auch ermöglichen gut von den Bahnhöfen aus mit dem Bus die jeweilige Arbeitsstätte zu erreichen. 

Dem Bus wird grundsätzlich ein Vorrang gegenüber dem PKW-Verkehr eingeräumt, was sich in entsprechenden Ampelschaltungen zeigt. Die Ausfahrt aus dem Busbahnhof soll entsprechend geregelt werden, dass der Busverkehr immer flüssig fließen kann. 

Entsprechend der Bedarfsanalyse soll der Busverkehr in Speyer mit kleinen Bussen (<10m) geleistet werden. Falls ein entsprechender Bedarf auf einzelnen Strecken vorliegt sollen auf diesen Strecken auch größere Busse eingesetzt werden können. Auf der Hauptstraße kommen nur kleine Busse zum Einsatz. 

Diese Busse sollen mit modernen Antrieben ausgestattet werden die es erlauben, Emissionsarm, leise und Umweltfreundlich die Fahrgäste zu befördern.